TÜV SÜD TIPP:  Fahrzeug nach Volksfestbesuch lieber stehen lassen

Im Spätsommer und Herbst ist wieder Volksfestzeit. Viele kleine und große Orte und Gemeinden richten im Sommer und Herbst Feste aus. Neben Karussells und Zuckerwatte darf vor allem eines nicht fehlen: Das Festzelt mit deftigen Leckereien, Bier oder Wein. Wer mit dem Fahrzeug da ist, der sollte sich allerdings bewusst sein: Unter Umständen ist schon ein Glas zu viel. Andrea Häußler, Mitglied der Geschäftsführung der TÜV SÜD Life Service GmbH, rät allen Volksfestbesuchern, zur Sicherheit lieber auf Bus und Bahn umzusteigen.

Ist die Stimmung im Festzelt gut, sind schnell ein paar Gläser Bier oder Wein getrunken. Autofahrer, die sich trotz Promillegenuss ans Steuer setzen, gefährden sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. „Bereits ab 0,5 Promille drohen zwei Punkte im Fahreignungsregister, ein Bußgeld und bis zu drei Monate Fahrverbot“, warnt Andrea Häußler. Ab 1,1 Promille gelten motorisierte Verkehrsteilnehmer als absolut fahruntauglich. Wer in diesem Zustand erwischt wird, verliert seinen Führerschein, auch wenn er nicht in einen Unfall verwickelt wurde. Müssen Autofahrer ihren Führerschein abgeben, folgt im Anschluss oft die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), damit sie den Schein wiederbekommen können.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de