Park-Tipps fürs Fahrrad

Wer sein teures Fahrrad oder Pedelec abstellt, sollte aus zweierlei Gründen für Sicherheit sorgen: Einmal darf das Zweirad nicht umfallen, weil es dabei etwa Autos beschädigen könnte. Und wenn es nur ungenügend gegen Diebstahl gesichert ist, haben Langfinger leichtes Spiel. Dem Besitzer bleiben in beiden Fällen Ärger und lästige Formalitäten.

Wie also den Drahtesel parken? Am besten so, „dass kein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt wird“, wie es in der Straßenverkehrsordnung so schön heißt. Das bedeutet in der Praxis: Wer einen Seitenständer hat, sollte ihn auch benutzen. Gleiches gilt wenn ein Fahrradständer oder Fahrradanlehnbügel zur Verfügung steht. Auch wer sein Rad nur anlehnt, zum Beispiel gegen eine Hauswand, muss aufpassen, dass es nicht schon durch einen Windstoß umkippt, heißt es bei vielen Versicherungen.

Um einem Fahrraddiebstahl vorzubeugen, empfiehlt die Polizei ein U-förmiges Bügel- oder ein Panzerkabelschloss, das nicht einfach mit einer Zange oder einem Seitenschneider durchschnitten werden kann. Achtung Kleingedrucktes: Nur mit einem Schloss gesicherte Räder sind bei Diebstahl versichert. Ein Fahrraddiebstahl sollte so schnell wie möglich der Polizei und danach der Versicherung gemeldet werden. Die Polizei fragt üblicherweise nach dem Kaufbeleg, der Rahmennummer, einer möglichen Codierung, der Rahmengröße und dem Modell, der Farbe und besonderen Merkmalen des gestohlenen Rads. Diese Daten und Unterlagen sollte man an passender Stelle in der Wohnung deponieren.