Jessica Paszka im Enzkreis Rundschau Interview

Jessica Paszka wurde in Essen geboren und machte nach dem Fachabitur eine Ausbildung zur Bürokauffrau. In die Öffentlichkeit trat Jessica erstmals 2014: In der RTL-Sendung „Der Bachelor“ (RTL) buhlte sie um die Gunst von Christian Tews und verließ als Fünftplatzierte die Show. 2015 trat Jessica Paszka bei „Das perfekte Promi-Dinner“ (VOX) und „mieten, kaufen, wohnen“ (VOX) in Erscheinung. Mit neuem Selbstbewusstsein präsentierte Jessica sich 2016 bei „Promi-Big-Brother“ (Sat.1), wo sie vor allem durch ihre Freizügigkeit und ihre offensiven Flirts mit den männlichen Bewohnern der Promi-WG Aufsehen erregte. Dass Jessica stolz auf ihren Körper ist, zeigte sie auch im Rahmen eines „Playboy“-Shootings auf Ibiza. Für die August-Ausgabe des Männermagazins ließ sie 2017 ihre Hüllen fallen und zierte sogar das Cover. Um sich fit zu halten, verbringt Jessica viel Zeit im Fitnessstudio und lässt ihre Instagram-Follower regelmäßig an ihren Trainingseinheiten teilhaben. Früher hat sie in einer Tanzschule Hip-Hop getanzt.
2017 stand Jessica Paszka bei der öffentlichen Suche nach der großen Liebe selbst im Mittelpunkt. Sie wurde im Rahmen des gleichnamigen TV-Formats zur „Bachelorette“ (RTL) und führte nach Ende der Dreharbeiten vier Monate lang eine Beziehung mit ihrem Auserwählten David Friedrich. Nach der Trennung im September 2017 zeigte sich Jessica tief enttäuscht und sichtlich erschlankt in der Öffentlichkeit. Noch immer steht der Vorwurf im Raum, Drummer David habe Jessica nur dazu genutzt, um seine eigene Popularität zu steigern. Aktuell arbeitet Jessica an ihrer eigenen Mode-Kollektion. Einen Vorgeschmack bot sie im Oktober 2017, als sie sich in einem selbst designten, weißen Kleid zum „Deutschen Comedypreis“ in Köln auf dem roten Teppich zeigte. Im Januar 2018 war sie als Kandidatin bei „Promi Shopping Queen“ (VOX) zu sehen und ging als Siegerin aus der Sendung hervor. Ab jetzt steht Sie für „Let`s Dance“ bei RTL vor der Kamera.

Jessica, du bist in der 11. Staffel von „Let´s Dance“ dabei, warum?
So genau kann ich diese Frage gar nicht beantworten. Was ich aber weiß: Ich freue mich riesig bei „Let´s Dance“ 2018 dabei zu sein und hoffe natürlich auch weit zu kommen. Das ist selbstverständlich mein Ziel.

Was ist tanzen für dich, hat es eine persönliche Bedeutung für dich?
Tanzen ist alles für mich. Sobald irgendwo Musik läuft bewege ich mich sofort zu ihr. Ich habe früher sogar schon einmal getanzt. Allerdings nur Hip-Hop und habe deshalb auch keine Erfahrung im Partner-Tanz. Das heißt sicherlich, dass die ganze Show sehr hart für mich werden wird.

Wenn du also schon Hip-Hop getanzt hast, beherrschst du schon gewisse Moves, du bist sozusagen kein kompletter Laie, stimmt das?
Nein, ich glaube nicht, dass man Hip-Hop mit dem klassischen Standard-Tanz, Latein und Rumba, Samba, Salsa oder Quickstep vergleichen kann. Ich glaube allerdings, dass ich ein gutes Rhythmusgefühl habe, was natürlich gut und wahrscheinlich auch von Vorteil für die Show bei RTL ist. Ich glaube, dass das aber keineswegs ausreichend ist, um behaupten zu können, dass ich einige Moves bereits draufhabe, die ich bei „Let´s Dance“ vielleicht benötige.
Wie gehst du dann in die Show beziehungsweise den Wettkampf? Willst du das Ding am Ende der Staffel auch rocken?
Gute Frage. Ich würde lügen, wenn ich jetzt sagen würde, nein ich möchte drei Runden weiterkommen und das reicht mir dann. So ist es nicht. Ich möchte bei „Let´s Dance“ auf jeden Fall das Beste aus mir herausholen.

Also willst du „Let´s Dance“ 2018 gewinnen?
Natürlich will ich gewinnen, das ist doch klar. Da bin ich mir sicher. Ich glaube nur mit dieser Einstellung kann man am Ende eines Wettkampfes auch wirklich als Sieger hervorgehen. Sonst muss ich ja gar nicht erst an einem Wettkampf teilnehmen, wenn ich nicht das klare Ziel vor Augen habe zu gewinnen.
Und wie gehst du mit Kritik um?
Vor Kritik habe ich generell sehr großen Respekt. Ehrlich gesagt habe ich vor der Jury jetzt schon Muffensausen. Am meisten freue ich mich natürlich auf Jorge González, der ist irgendwie immer nett und freundlich, Joachim Llambi hingegen wird schon hart sein denke ich. Der ist ja wie wir alle wissen sehr direkt und ehrlich.

Wie reagierst du dann, wenn er dich kritisiert?
Dann bekommt er einfach nach seiner Kritik an meinem Tanz einen Schmatzer auf die Wange. Dann wird er sich vor der Punkteauswahl nochmal gründlich Gedanken über meine Bewertung machen, und sich fragen, ob er mir nicht vielleicht doch ein Pünktchen mehr gibt.

Es ist ja so, dass du bei einer Fernsehshow teilnimmst, und du so in die Öffentlichkeit gerückt wirst, da ist ja mehr oder minder auch dein Beruf logischerweise. Aber inwiefern macht man jetzt das Tanzen für sich allein? So, dass du später vielleicht sagst, ok ich habe mich jetzt wochen- oder monatelang darauf vorbereitet und vielleicht auch durchgeschlagen, aber was ist es ganz persönlich für dich?
Eigentlich mache ich jeden Schritt, den ich in der Öffentlichkeit gehe, auch für mich selbst. Da gehört natürlich bei einer Show wie „Let´s Dance“ der Profi-Tänzer dazu, allerdings ist dieser auch die Voraussetzung für mich. Ich kann bei dem Format der Show ja jede Woche rausfliegen, der Profi-Tänzer hingegen kann in der nächsten Staffel wieder auf dem Parkett stehen. Ich werde bei der RTL-Show alles was in meiner Kraft steht geben, um nicht rauszufliegen. Ich möchte nicht einfach nur dabei sein und teilnehmen, für mich ist „Let´s Dance“ nicht einfach nur ein Job unter vielen, sondern ich möchte die Show mit Leidenschaft und Herzblut machen. Für mich ist es gewissermaßen auch eine sehr persönliche Sache.

Aber man ist sich schon dessen bewusst, dass diese Show auch eine krasse körperliche Herausforderung ist?
Ja, dessen bin ich mir sehr bewusst. In den vorherigen Staffeln konnte man als Zuschauer durchaus sehen, dass viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihre persönlichen Grenzen geraten sind. Das zeigte mir sehr gut und deutlich, wie viel Disziplin für diese Show erforderlich ist und vor allem wie viel Kraft und Arbeit dahintersteckt. Und dennoch glaube ich, dass trotz der realitätsgetreuen und emotionalen Aufführungen nicht alles zu sehen und vor allem zu greifen ist. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich an ihren Grenzen sind und beim Training manchmal kurz vor einem Zusammenbruch stehen, ist glaube ich viel intensiver als man denkt, aber dessen bin ich mir bewusst. Wahrscheinlich werden in genau diesen Phasen auch bei mir viele Tränen fließen.

Und wie fit bist du Jessica?
Ich würde sagen, körperlich bin ich nicht ganz so schlecht gewappnet. An meiner Kondition lässt sich aber durchaus noch arbeiten. Man könnte sogar sagen, dass meine eher nicht vorhandene Kondition mein persönlicher Schwachpunkt ist. Deswegen muss ich mich hier wahrscheinlich ziemlich anstrengen.

Jetzt hast du natürlich auch deine Geschichte mit der Bachelorette, mit David usw. ist die Show jetzt ein Thema für dich, um das Kapitel David endgültig abzuschließen?
Nein, das kann man so nicht sagen. Ich möchte nicht bei einer neuen Sendung teilnehmen, um irgendetwas anderes, vergangenes für mich persönlich abzuschließen. Das ist nicht mein Interesse oder gar meine Intention bei „Let´s Dance“. Ich glaube, manche Dinge im Leben vergehen einfach und andere oder neue Dinge beginnen zur selben Zeit. Wie sagt man so schön „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“.

Tanzen ist naturgemäß auch etwas sehr Sinnliches und es haben sich ja auch schon Paare auf dem Tanzparkett gefunden, wie gehst du da ran? Bist du diesbezüglich offen? Tänzer sind schließlich auch Leckerbissen, könnte es auch bei dir auf dem Parkett knistern?
Das ist wirklich eine super Frage, die mir in den letzten Wochen tatsächlich schon einmal gestellt wurde. Total viele Profi-Tänzer sind doch schon vergeben. Von daher ist das überhaupt nicht meine Absicht, bei „Let´s Dance“ einen süßen Tänzer zu erwischen, der noch Single ist. Natürlich verbinde aber auch mit Tanzen Leidenschaft, Liebe Sinnlichkeit und körperliche Nähe und zudem verbringt man auch sehr viel Zeit mit dem Tanzpartner. Was passiert, passiert auch, sage ich mir immer, aber konkret habe ich mir über dieses Thema noch keine großen Gedanken gemacht.