Im Gleichgewicht bleiben! – Mit medizinischer App gegen Schwindel trainieren

Wie leicht sagt sich das: „Mir wird ganz schwindelig“! Wenn sich aber wirklich alles dreht, wenn das Gefühl für geradeaus, für oben und unten ausgeschaltet erscheint, dann ist dies mehr als eine Befindlichkeitsstörung. Betroffene sind sturzgefährdet, sollten weder Auto noch Fahrrad fahren, das Treppensteigen wird zum Abenteuer. Viele ziehen sich zurück – in vermeintliche Sicherheit. Häufig unnötiger Weise, sagt Oberstarzt Prof. Matthias Tisch, Klinikdirektor der Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Denn neben einem gut erforschten Spezialextrakt EGb 761 aus den Blättern des Ginkgobaumes kann ein neues, App-gestütztes Bewegungstraining Wege aus der Krankheit eröffnen.

Die Evolution hat für uns Menschen eine der kompliziertesten möglichen Fortbewegungsarten ausgewählt – das zweibeinige Gehen. Ein aufrechter Körper muss seine Lage im Raum ständig stabilisieren. Dazu erhält unser Gehirn vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr, von den Augen, von Sensoren in Muskeln, Gelenken und Fußsohlen einen ununterbrochenen Strom an Bewegungs- und Positionsmeldungen. Wir bleiben im Gleichgewicht, wenn diese Meldungen im Gehirn richtig verarbeitet und die von dort an die Muskulatur zurückfließenden Befehle korrekt umgesetzt werden.

Probleme im Datenstrom
Die stete Verarbeitung dieses immensen Informationsstroms funktioniert über viele Jahrzehnte meist reibungslos. Mit zunehmendem Alter jedoch lässt die Durchblutung des Gehirns und des Innenohrs mehr und mehr nach. Die Analyse des Datenstroms verlangsamt sich, in manchen Fällen kommt es zu Fehlfunktionen. „Schwindel ist also keine eigenständige Erkrankung, sondern das führende Symptom zahlreicher Erkrankungen verschiedenen Ursprungs“, so Prof. Tisch. Betroffene nehmen Scheinbewegungen wahr, manchen wird einfach schwarz vor Augen, manche beschleicht ein Gefühl ständiger Unsicherheit und Instabilität. ‚Ich traue mich kaum noch raus‘, sagen viele Betroffene. Rückzug aber kann keine Lösung sein. Um die Lebensqualität wieder herzustellen hilft bei bestimmten Schwindel-Formen medikamentöse Therapie wie auch gezieltes Bewegungstraining.

Bewegungstraining – jetzt App-gestützt
Zur Therapie vieler Schwindelformen muss die Koordination zwischen Sinnesorganen und Gehirn neu erlernt werden. Dieses Gleichgewichtstraining wird vielfach von Ärzten in Form von Physiotherapie verordnet. Ärgerlich nur, dass diese Therapien von den gesetzlichen Kassen meist nicht oder nur teilweise gezahlt werden. Zudem sind geeignete Therapeuten schwer zu finden. Also bekam der Patient bisher Übungsblätter mit nach Hause, die zwar gut gestaltet waren, oft aber ungenutzt in der Schublade verschwanden. Viele Patienten waren sich bisher unsicher, welche Übungen sie sich zutrauen können. Da inzwischen das Smartphone oder ein Tablet-Computer zum Begleiter auch vieler älterer Menschen wurde, gibt es nun auch eine Schwindeltherapie als Smartphone-App. „Tebonin – Übungen gegen Schwindel“ ist eine wissenschaftlich fundierte, als Medizinprodukt zertifizierte Anwendung, entwickelt zusammen mit PD Dr. Andreas Zwergal vom Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie wurde zur Behandlung von drei häufigen Schwindel-Formen entwickelt: Dem gutartigen Lagerungsschwindel, dem akuten Ausfall eines Gleichgewichtsorgans, sowie dem chronischen Schwindel. Ärzte können diese App ihren Patienten kostenlos zur Verfügung stellen, nachdem sie die genaue Ursache des Schwindels diagnostiziert haben. Nach Diagnose-Eingabe führt sie durch einen auf die individuelle Krankheitssituation angepassten Trainingsplan. Ein Internetanschluss ist für die Anwendung nicht nötig – es kann also bequem zu fast allen Gelegenheiten trainiert werden.

Training und Ginkgo-Spezialextrakt – ein starkes Team
Wer den Nutzen von Gleichgewichtstraining noch weiter steigern will, hat mit dem Ginkgo-Spezialextrakt in Tebonin intens 120mg (rezeptfrei in der Apotheke) eine bewährte und wissenschaftlich gut untersuchte Möglichkeit1. Der pflanzliche Wirkstoff fördert die Durchblutung und erhöht damit die Lernfähigkeit des Gehirns deutlich.
Denn die Milliarden Neuronen unserer grauen Zellen schaffen während unseres gesamten Lebens – auch in höherem Alter – immer wieder neue Verbindungen und Verschaltungen und können sich so neuen Anforderungen besser stellen. Allerdings müssen sie hierfür –wie unsere Muskulatur – trainiert und gut durchblutet werden. Diese Anpassungsfähigkeit wird als „Neuroplastizität“ bezeichnet. Verbessert sich die Neuroplastizität, unterstützt das den therapeutischen Effekt des Anti-Schwindel Trainings immens. Die volle Wirksamkeit wird nach mehreren Wochen täglicher Einnahme von 1-2 Tabletten erreicht. Trainingsapp plus Ginkgo-Spezialextrakt – ein starkes Team zur Therapie durchblutungsbedingten Schwindels. Damit Schwindelpatienten endlich wieder sorgenfrei im Gleichgewicht bleiben.

1) C. Basta, Die Medizinische Welt 2017, 68 46-52